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Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften

Didaktik der Biologie und Chemie – Prof. Dr. Jürgen Paul

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Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Wissen in Handeln umsetzen

Mit der UN-Dekade "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) wurden Inhalte zur Nachhaltigkeit weltweit in den Bildungssystemen verankert. Dennoch stellen Studien immer wieder fest, dass der Einfluss bisheriger Umwelterziehung auf das Umwelthandeln nur gering ist. Wissen allein erzeugt nicht prinzipiell entsprechendes Verhalten ("Knowledge-Action-Gap"). Eine Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln zeigt sich beispielsweise in der mangelnden Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz und einem weiterhin zunehmenden Ressourcenverbrauch. Daher sollten Handlungs- und Erfahrungsorientierung Priorität erlangen.

Komplexe Zusammenhänge als Lernhürden

Zudem liegen die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung (siehe Abbildung oben) auf einer abstrakten Ebene und sind meist schwer in den Lebensalltag übertragbar. Die zugrundeliegenden Zusammenhänge sind komplex, beziehen sich auf lange Zeiträume und sind daher für Lernende oft schwer nachvollziehbar und erfahrbar.

Unsere zugehörigen Forschungsprojekte befassen sich daher vor allem mit folgenden Fragen:

  • Wie sollten Lerngelegenheiten gestaltet sein, um effektiv Vorstellungen und Einstellungen zur nachhaltigen Entwicklung zu fördern?
  • Wie lässt sich Wissensvermittlung mit der notwendigen Handlungs- und Erfahrungsorientierung verknüpfen, um die "Knowledge-Action-Gap" zu überwinden?
  • Welchen konkreten Beitrag zur BNE können die Fächer Biologie und Chemie leisten?

Verantwortlich für die Redaktion: Univ. Prof. Dr. Jürgen Paul

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